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Patienten finden Informationen hier.
Diese Therapie besteht aus einem implantierbaren Schrittmacher, der die Nerven stimuliert, die Ihre Blase und den Enddarm steuern, damit diese wieder normal funktionieren können.
Beide wurden für eine wirksame Symptomlinderung durch sakrale Neuromodulation entwickelt. Das InterStim™ II System muss nicht wiederaufgeladen werden, wohingegen das InterStim Micro System wiederaufladbar ist.
Die Medtronic Therapie bei Blasenschwäche und Stuhlinkontinenz mit den InterStim Systemen stellt die Blasen- und Darmfunktion wieder her, indem sie die Sakralnerven sanft stimuliert.*
Die Ärzte nehmen an, dass Probleme mit der Blasenkontrolle und/oder der Stuhlinkontinenz durch eine fehlerhafte Kommunikation zwischen dem Gehirn und den Sakralnerven verursacht werden, die sich im unteren Rücken befinden und die Blase steuern.1,2
Mit dieser Therapie können Sie Ihre Toilettengänge und Ihre unfreiwilligen Harn- bzw. Stuhlabgänge reduzieren und Selbstvertrauen zurückgewinnen, indem Sie wieder ein aktives Leben führen können.3,4
Wie jeder andere operative Eingriff ist auch die Implantation eines InterStim Systems mit Risiken wie Schwellungen, Blutergüssen, Blutungen und Infektionen verbunden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie sich diese Risiken minimieren lassen.†
Nein. Sie kann Ihre Symptome wirksam bekämpfen, aber sie kann Ihre Erkrankung nicht heilen. Wenn der Beckenbodenschrittmacher ausgeschaltet oder entfernt wird, können die Symptome zurückkehren.
Die Linderung der Symptome fällt bei jedem Patienten anders aus. Daher ist eine allgemeine Aussage eher schwierig. Was wir sagen können, ist, dass unsere Therapie in einer klinischen Studie die Symptome einer überaktiven Blase und eines nicht obstruktiven Harnverhalts bei Patienten, die über einen Zeitraum von fünf Jahren behandelt wurden, erheblich reduzierte.†,5,6 Auch in einer klinischen Studie zur Behandlung von Stuhlinkontinenz hat unsere Therapie die Symptome unfreiwilliger Stuhlabgänge über einen Zeitraum von fünf Jahren erheblich reduziert.7 Es liegen Langzeiterfolgsraten von bis zu 10 Jahren vor.8
Die meisten Patienten beschreiben es als leichtes Ziehen, Kribbeln oder Zucken im Beckenbereich. Das Gefühl lässt im Allgemeinen oft schon nach kurzer Zeit nach, sodass die meisten Patienten die Stimulation im Dauerbetrieb nicht mehr spüren. Die Stimulation lässt sich stets anpassen und sollte auf keinen Fall schmerzhaft sein.
Der große Vorteil der InterStim Therapie ist die Möglichkeit, die Wirksamkeit der Stimulation für einen kurzen Zeitraum zu testen. Sie lässt sich rückgängig machen, wenn Sie Ihre Meinung später ändern. Darüber hinaus handelt es sich bei der sakralen Neuromodulation um eine minimal-invasive reversible Therapie, d. h. die Stimulation könnte auf Wunsch des Patienten wieder ausgeschaltet oder die Implantate wieder entfernt werden.4,9 Im Gegensatz zu Injektionen erfordert diese Therapie keine Selbstkatheterisierung und keine wiederholten Behandlungstermine.
Ja, unter bestimmten Bedingungen kann bei Ihnen eine Ganzkörper-MRT-Untersuchung durchgeführt werden. Ihr Arzt kann Ihnen weitere Informationen zu diesen Bedingungen und zu den Sicherheitsaspekten geben‡.
Das InterStim System wurde in Europa 1994 zur Behandlung von Blasenschwäche und 2000 für die Therapie der Stuhlinkontinenz zugelassen. Weltweit wurde es insgesamt bei mehr als 425.000 Patient*innen zur Behandlung dieser Beschwerden eingesetzt.10
Ihre Krankenkasse trägt die Kosten der Behandlung in vollem Umfang. Sie müssen lediglich das übliche Krankenhaustagegeld bezahlen. (Gilt für in Deutschland versicherte Personen)
Wiederherstellung der Blasen- und Darmfunktion ist definiert als mindestens 50%ige Verbesserung der Symptomatik
Neben den mit einem operativen Eingriff verbundenen Risiken können noch weitere Komplikationen auftreten, beispielsweise Schmerzen an der Implantationsstelle, Infektion, Bewegen/Verrutschen der Elektrode, technische Probleme mit dem Implantat, nicht erwünschte Veränderungen der Blasen- oder Darmfunktion und unerwünschte Stimulation oder Missempfindungen (ruckartig oder stoßartig). Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, wie sich diese Risiken minimieren lassen.
Unter bestimmten Bedingungen.
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Patton V, Wiklendt L, et al. The effect of sacral nerve stimulation on distal colonic motility in patients with fecal incontinence. Br J Surg. 2013 Jun;100(7):959-68.
Siegel S, Noblett K, Mangel J, et al. Results of a prospective, randomized, multicenter study evaluating sacral neuromodulation with InterStim® Therapy compared to standard medical therapy at 6-months in subjects with mild symptoms of overactive bladder. Neurourol Urodyn. 2015;34:224–230. DOI: 10.1002/nau.22544
ICI: INCONTINENCE 6th Edition 2017. Eds: Abrams, Cardozo, Wagg, Wein (6th International Consultation on Incontinence, Tokyo, September 2016, Committee 17. Surgery for faecal incontinence).
Siegel S, Noblett K, Mangel J, et al. Five-year follow-up results of a prospective, multicenter study of patients with overactive bladder treated with sacral neuromodulation. The Journal of Urology 2018;Volume 199(1), 229–236.
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Desprez et al. Ten-year Evaluation of a Large Retrospective Cohort Treated by Sacral Nerve Modulation for Fecal Incontinence: Results of a French Multicenter Study. Ann Surg. 2020 Jul 24. doi: 10.1097/SLA.0000000000004251. Epub ahead of print.
Wexner et al. Sacral nerve stimulation for fecal incontinence: results of a 120-patient prospective multicenter study. Ann Surg. 2010 Mar;251(3):441-9.
InterStim Implant Numbers, Data File Version: Aug 2024
Die Informationen auf dieser Seite ersetzen nicht das persönliche Gespräch mit Ihrem Arzt. Sprechen Sie immer auch mit Ihrem Arzt, wenn es um Diagnose und Behandlung geht.