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Ganze 71 % der beatmeten Patienten auf der Intensivstation zeigen mindestens einmal während ihres Aufenthalts Anzeichen von Unruhe1, was häufig zur Notwendigkeit einer Sedierung führt. Eine Ursache für Unruhe bei beatmeten Patienten kann die Asynchronität zwischen Patient und Beatmungsgerät sein.
Die Puritan Bennett™ PAV+™ Software kann Klinikern helfen, die Asynchronität zwischen Patient und Beatmungsgerät zu beheben. Sie berücksichtigt, wie der Patient atmet, und ermöglicht es ihm, die Frequenz, Tiefe und den Zeitpunkt jedes Atemzugs zu bestimmen.
Durch die Verbesserung der Synchroniation zwischen Patient und Beatmungsgerät können Ärzte ihren Patienten mehr Komfort bieten und ihnen helfen, natürlicher zu atmen.†
Wir glauben, dass die mechanische Beatmung natürlicher erfolgen kann und sollte. Unsere PAV+™-Software ist ein Atemtyp, der die Atmungsaktivität bei spontan atmenden Patienten besser steuert und die natürliche Atmung im Vergleich zur herkömmlichen mechanischen Beatmung fördert.†† 2 Die PAV+™-Software steuert die Atmungsaktivität des Patienten anders als andere herkömmliche Arten der mechanischen Beatmung†† auf folgende Weise:3
1. Mit dem PAV+™-Atemtyp bestimmt der Patient Atemfrequenz, -tiefe und -zeit
Wenn die %-Unterstützung eingestellt ist, teilen sich der Patient und das Beatmungsgerät die vom Arzt festgelegte Atemarbeit.
2. PMUS + PVENT = (Fluss x Resistance) + (Volumen ÷ Compliance)
In Verbindung mit einer guten klinischen Beurteilung kann der Atemarbeitsbalken dazu beitragen, die Bestimmung des angemessenen Niveaus der mechanischen Beatmungsunterstützung zu erleichtern. Die Echtzeit-Rückmeldung über die Atemarbeit hilft dem Arzt, den Patienten auf einem nachhaltigen Arbeitsniveau zu halten und so das Risiko einer Atrophie der Atemmuskulatur zu verringern, aber gleichzeitig genug Arbeit abzunehmen, um Ermüdung zu vermeiden.11,12,13
Menschen zeigen auch in Ruhe eine normale Variabilität ihrer Atemmuster. Im Gegensatz dazu verwendet die mechanische Beatmung, obwohl sie ein notwendiger medizinischer Eingriff ist, in fast allen derzeit verfügbaren Verfahren eine Art fester Parameter. Wenn die mechanische Beatmung in einer Weise erfolgt, die der Patient nicht wünscht oder erwartet (zu kurz, zu wenig Flow, zu lang usw.), kann es zu einer Asynchronität zwischen dem Beatmungsgerät und dem Patienten, zu Unwohlsein, Ängsten und Müdigkeit kommen.14
Verschiedene Arten von Asynchronie treten unterschiedlich häufig auf und können unterschiedliche Auswirkungen auf die Patienten haben.15 Studien, die die Gesamthäufigkeit von Asynchronie untersuchten, ergaben, dass 12-43 % der Patienten bei mehr als 10 % der gesamten Atemzüge Asynchronie aufweisen.16,17 Bei diesen Patienten kann eine Verbesserung der Synchronie zwischen Patient und Beatmungsgerät möglicherweise zu weniger Angstzuständen und einem geringeren Bedarf an Sedierung führen.1
Bei Patienten, die druckunterstützt beatmet werden, ist eine hohe Anzahl asynchroner Atemzüge mit einer fast fünffachen Erhöhung der Sterblichkeit auf der Intensivstation16 , einer mehr als dreifachen Erhöhung der medianen Dauer der mechanischen Beatmung und einer mehr als zweifachen Erhöhung der medianen Aufenthaltsdauer im Krankenhaus verbunden.18 Eine verlängerte mechanische Beatmung (≥ 21 Tage) ist nachweislich mit einem Anstieg der durchschnittlichen täglichen Kosten pro Patient um 23 % und mit 3,3-mal höheren Krankenhauskosten verbunden, während gleichzeitig ein unverhältnismäßig hoher Verbrauch an Gesundheitsressourcen zu verzeichnen ist.19
Medtronic hat bekanntgegeben, dass das Unternehmen aufgrund sich wandelnder Marktbedingungen beschlossen hat, die Geschäftsbereiche Patient Monitoring and Respiratory Intervention weiterhin als Teil des Unternehmens zu führen. Diese Geschäftsbereiche werden verstärkt investiert und unter dem Namen „Acute Care & Monitoring“ (ACM) zusammengefasst.
Medtronic hat ebenfalls beschlossen, sich aus der Produktlinie der Beatmungsgeräte zurückzuziehen.
Angesichts der sich entwickelnden Marktbedingungen und der Verlagerung zu weniger intensiven Beatmungsgeräten steht diese Entscheidung im Einklang mit der Strategie von Medtronic, Ressourcen auf unsere marktführenden Positionen zu konzentrieren und das innovationsgetriebene Wachstum zu beschleunigen.
Obwohl diese Entscheidung Zeit und Planung erfordert, sind wir weiterhin dazu verpflichtet, unsere bestehenden Kunden von Beatmungsgeräten zu unterstützen. Wir werden weiterhin Service und Support über den gesamten Lebenszyklus der Beatmungsgeräte hinweg bieten und unseren Verpflichtungen aus den Serviceverträgen nachkommen. Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website.